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Panasonic IP Business Communication Server

Konfiguration von Panasonic Teleonanlagen mit einem Business VOICE SIP-Trunk

Hersteller: Panasonic
Bezeichnung: KX-NS1000
Version: 4.2

(Bei neueren Versionen können die Konfigurationsbildschirme evtl. von den hier abgebildeten abweichen.)

Um alle Funktionen dieser Telefonanlage nutzen zu können, benötigen Sie einen easybell Business VOICE Anschluss.

Inhaltsverzeichnis

  1. Vorwort
  2. Kompatible Systeme
  3. Empfohlene Softwarestände
  4. Einrichtung
  5. Fehlersuche

1. Vorwort

Diese Anleitung basiert auf einer NS1000 (V4.2). Die notwendigen Schritte sind aber auf allen Systemen identisch.

In dieser Anleitung verwenden wir den Trunk mit der Kopfnummer 0821-123456-XX (0-99).

2. Kompatible Systeme

Folgende Systeme wurden bereits mit easybell Trunks genutzt:

  • NS-Serie: KX-NS1000NE / KX-NS700NE
  • NCP-Serie: KX-NCP1000NE / KX-NCP500NE (XNE/VNE)
  • TDE-Serie: KX-TDE600NE / KX-TDE200NE / KX-TDE100NE

Natürlich können auch andere SIP-fähige Telefonanlagen von Panasonic verwendet werden.

3. Empfohlene Softwarestände

Um eine einwandfreie Funktion und Kompatibilität zu gewährleisten sollten mindestens folgende Software-Versionen verwendet werden:

  •  NS-Serie: 4.2 oder höher
  •  NCP-Serie: 8.01 oder höher
  •  TDE-Serie: 8.01 oder höher

4. Einrichtung

4.1 Einrichtung SIP-Gateway

Erstellen Sie zunächst, falls nicht bereits geschehen, ein SIP-Gateway. Sofern Sie mehrere Trunks verschiedener Provider einsetzen, empfiehlt es sich ein eigenes Gateway für easybell zu verwenden.

In den Porteinstellungen der virtuellen Gateway-Karte finden Sie die notwendigen Parameter.

Nun konfigurierern Sie die virtuelle SIP-Gateway-Karte (SIP-GW). Zunächst müssen Sie einen Basis-Kanal definieren. Im Anschluss definieren Sie die Zusatz-Kanäle (Sprachkanäle) des Trunks. Bei Business easy sind 10 Leitungen inklusive.

Providername: easybell (frei wählbar)

SIP Server Name: sip.easybell.de

Unter „Account“ tragen Sie Ihre persönlichen Zugangsdaten wie folgt ein:

Benutzername: 0049821123456 (Kopfnummer ohne Durchwahl!)

Authentifizierungs-ID: 0049821123456@sip.easybell.de

Passwort: Kennwort aus dem Kundencenter (Telefon-Einstellungen)

Für die Verwendung von CLIP no screening passen Sie unter „Calling Party“ die Einstellungen wie folgt an:

Header Type: From Header

Form Header - User Part: TK-Anlagen-Clip

Zusätzlich müssen Sie das CLIP no screening und das entsprechende Format auch in den Einstellungen Ihres Trunks im easybell Kundencenter aktivieren/anpassen:

Stellen Sie unter den Rufnummernanzeigeeinstellungen folgende Werte ein:

Unter „Voice/Fax“ können Sie, sofern gewünscht, die Audio-Codecs und deren Priorität sowie die Sampling Zeit anpassen. Bitte beachten Sie jedoch, dass Sie diese Einstellung je Sprachkanal vornehmen können bzw. müssen!

Ebenfalls unter „Voice/Fax“ finden Sie die Parameter für die Faxübertragung. Abhängig von Ihrer Netzwerkinfrastruktur kann eine Umstellung von G.711 auf T.38 hilfreich sein! Seitens easybell wird T.38 vollwertig unterstützt.

Aus aktuellem Anlass muss der Payload Type (RED/8000) auf 127 geändert werden.

Alle weiteren Parameter können auf den Standardwerten belassen werden und sollten nur bei Bedarf angepasst werden.

4.2 Rufnummernübermittlung (CLIP)

Unter 4.1.1 tragen Sie das gewünschte CLIP je Nebenstelle im folgenden Format ein:

CLIP-ID (Clipnummer): Vorwahl + Kopfnummer + Durchwahl

4.3 Durchwahlplan

Unter 10.3 definieren Sie Ihre Durchwahlen mit den entsprechenden Zielen.

Format der DDI-Nummern: 49821123456XX

5. Fehlersuche

Sollte der Trunk nicht wie gewünscht funktionieren, kontrollieren Sie zunächst, welchen Status die virtuellen SIP-Gateways haben. Diese sollten auf „INS“ stehen (blaue LED):

Prüfen Sie anschließend den Status der jeweiligen Ports des virtuellen SIP-Gateways. Die konfigurierten Ports müssen alle in Betrieb (INS) sein:

Sofern einer der Ports auf „Fehler“ steht, prüfen Sie das Log nach entsprechenden Hinweisen:

Bei eindeutigen Fehlermeldungen, beheben Sie die Ursachen und starten anschließend die virtuelle SIP-Gateway-Karte neu (INS > OUS > INS).

Prüfen Sie erneut den Karten- bzw. Portstatus (siehe oben).

In manchen Fällen kann das Syslog ausführlicher bzw. hilfreicher sein:

Bestehen die Probleme weiterhin, können Sie den SIP-Trace der Anlage analysieren.