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easybell stellt sich vor – Teil 3: Gero Grams, Leiter unserer Softwareentwicklung

Julia Günther - 22. Mai 2017 - Sicherheit, easybell website

Ein Blick hinter die Kulissen des easybell-Unternehmens

Auch in einem Unternehmen wie easybell müssen Themen der Softwareentwicklung professionell abgedeckt und betreut werden. Die Leitung dieser Abteilung übernimmt bei uns Gero Grams. Zu seinen Aufgaben zählen zwar auch die Entwicklung und Abnahme von Software, doch das ist noch längst nicht alles, was in den Zuständigkeitsbereich des 31-Jährigen fällt.

Zunächst als Freiberufler bei easybell tätig, beschloss Herr Grams schnell, neben seinem Studium der Wirtschaftsinformatik als Werkstudent im Unternehmen weiterzuarbeiten. Dabei lernte er die Vorzüge des easybell-Arbeitsalltags und die große Hilfsbereitschaft in der Firma zu schätzen. „easybell hat mich während meines Studiums wirklich aktiv begleitet und unterstützt. Dies geschah in Form von diversen fachnahen Projekten, aber auch mit unkomplizierter Hilfestellung bei bürokratischen Uni-Fragen“, erinnert sich Gero. „Auch wenn ich Probleme bei einem Paper oder der Thesis hatte, ließen sich die Anforderungen oft in das reale Geschäftsfeld übertragen. Eine solche Begleitung und Unterstützung schafft natürlich Loyalität.“

 

Acht Jahre easybell: Vom Werkstudent zum Leiter der Softwareentwicklung

Das Studium der Wirtschaftsinformatik sollte sich auszahlen. Nach dem Bachelor-Abschluss stieg Herr Grams direkt Vollzeit bei easybell ein. Dabei merkte er schnell, dass ihn die reine Softwareentwicklung nicht erfüllte. Für ihn war klar, dass er sich breiter aufstellen müsse, um sich selbst im Unternehmen verwirklichen zu können. Viele Technologien, Arbeitsmethoden und Programmiertools wurden von Herrn Grams aus dem Probierstadium in den Regelbetrieb überführt. So half er, die Softwareentwicklung weiter auf- und aktiv auszubauen, was ihn immer noch sehr stolz macht.

 

 

Herr Grams, was macht eigentlich ein Leiter der Softwareentwicklung?

Herr Grams: Neben Entwicklung und der Abnahme von Software sorge ich dafür, dass aktuelle, in der Pipe befindliche Projekte vorankommen und nicht auf Grund von Missverständnissen oder fehlenden Informationen aus dem Ruder laufen. Ansprechpartner bei Fragen hinsichtlich des „Best practice“-Vorgehens innerhalb eines Projektes oder Systems zu sein, ist ebenfalls Teil meiner Arbeit. Dazwischen setze ich auch eigene Projekte um. Hierbei handelt es sich in der Regel um neue Funktionalitäten oder Testsysteme, welche im Anschluss in den laufenden Entwicklungsbetrieb übergeben werden.

Generell versuchen wir Schnittstellen statt Abteilungsgrenzen zu schaffen und betrachten unsere Entwicklungsprozesse innerhalb selbstorganisierender Teams. Eine Entwicklungsabteilung sehe ich daher als eine klassische Schnittstelle zwischen so gut wie allen anderen Abteilungen. Erhalten wir keinen Input, funktionieren wir nicht. Geben wir wiederum kein Feedback laufen wir Gefahr an allen „vorbei“ zu entwickeln.

Wie viele Kollegen unterstützen Sie aktuell bei Ihrer Arbeit?

Herr Grams: Ich arbeite mit drei weiteren internen und zwei externen Entwicklern zusammen, doch eigentlich sind es alle Abteilungen, die mich in meiner Arbeit unterstützen. Ein Beispiel: Neue Projekte werden vom Produktmanagement oder Marketing angestoßen. Die Umsetzung der grafischen Oberfläche erfolgt ebenfalls in Zusammenarbeit mit Marketing und Design. In der Beta-Phase eines Projekts sind wir stark auf unseren Support angewiesen, der Kundenfeedback nicht nur durchreicht, sondern vorab validiert und filtert. Auch kommen die Kollegen oft mit neuen Ideen und geben uns Hinweise, was wir bei der Umsetzung vielleicht vergessen haben, oder was man besser machen kann.

 

Wie sieht ein typischer Tag als Leiter der Entwicklung aus?

Herr Grams: Mein Tag beginnt kurz nach dem Aufstehen mit einem Blick auf das Handy. Das ist wichtig, falls in der Nacht etwas schiefgelaufen ist oder abends noch jemand ein dringliches Thema adressiert hat. Ist dies der Fall fahre ich oft direkt zu Hause den Rechner hoch und antworte auf wichtige Anfragen, die sonst vielleicht die Arbeit bzw. Weiterarbeit an anderen Stellen blockieren. Andere Themen sortiere ich vorab nach Dringlichkeit und Priorität. Montags definieren wir zudem gemeinsam die Wochenziele der Abteilung, sogenannte „Sprints“.

 

Was mögen Sie besonders an Ihrer Arbeit?

Herr Grams: Die Freiheit bei der Ausführung und Umsetzung meiner Arbeit ist definitiv ein großer Pluspunkt. easybell lässt uns viel Spielraum bei der Umsetzung von Projekten. Auch hat es als junges Unternehmen verstanden, wie modernes Arbeiten funktioniert. So bin ich meist zwar im Büro, um auf kurzem Wege erreichbar zu sein, es würde aber auch keinen stören, wenn ich mit dem Laptop vom anderen Ende der Welt arbeiten würde. Tools und digitaler Workspace machen es möglich. Das betrifft auch die Arbeitszeiten. Ich kann meinen Tages- und Arbeitsablauf größtenteils selbst bestimmen und meinen Bedürfnissen anpassen. Am Ende ist es wichtig, dass wir wissen, dass die Qualität der Arbeit stimmen muss. Dafür braucht es meines Erachtens keine Stempeluhr und Krawattennadel.

 

Natürlich gibt es auch in der Softwareentwicklung feste Meetings und Termine, in denen die aktuelle Situation und etwaige Schwierigkeiten, welche in laufenden Projekten auftreten können, besprochen werden. „Allerdings bespreche ich abteilungsübergreifend viele Themen lieber auf dem kurzen Weg. Das empfehle ich auch unseren Entwicklern“, so Herr Grams.

Sie interessieren sich für die verschiedenen Facetten der Softwareentwicklung und möchten vorzugsweise als Werkstudent ebenfalls Teil eines motivierten Teams von Entwicklern werden, die noch wirklich was bewegen können? Dann schicken Sie uns Ihre aussagekräftige Bewerbung! Herr Grams freut sich auf Sie!

 

Foto: © Christian Wilde

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