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Anschlusseinstellungen (Telefonie) einer FRITZ!Box

Mit dieser Anleitung wollen wir Ihnen helfen, die Anschlusseinstellungen einer FRITZ!Box zu verstehen.

Hersteller: AVM
Bezeichnung: FRITZ!Box
Modelle: 7490 (weitere Modelle folgen)
Firmware: FRITZ!OS 6.50 (bis auf das Design und Kleinigkeiten sind die Einstellungen ab FRITZ!OS 6.0 identisch)
Website des Herstellers: avm.de

Einleitung

In den meisten Fällen reicht es aus, wenn Sie bei einer FRITZ!Box die Zugangsdaten Ihrer von easybell erhaltenen Rufnummer unter dem Menüpunkt Telefonie > Eigene Rufnummer, wie in unseren Anleitungen beschrieben, einrichten. Unter dem Reiter Anschlusseinstellungen ist es vor allem wichtig, dass Sie die korrekte Landes- und Ortsvorwahl hinterlegen. Außerdem sollten Sie das Faxprotokoll T.38 deaktivieren, da dieses von vielen Anbietern nicht mehr unterstützt wird.

In einigen Fällen, insbesondere bei gebrandeten Routern, kann es jedoch nötig sein, dass Sie die Anschlusseinstellungen überprüfen.

Anschlusseinstellungen im Detail

  • Achten Sie zunächst darauf, dass in Ihrer FRITZ!Box die erweiterte Ansicht aktiviert ist, damit Ihnen auch alle Menüpunkte angezeigt werden.
  • Dies wird Ihnen auf der Übersichtsseite unterhalb des linken Menüs angezeigt. Wenn dort Ansicht:Erweitert steht, dann ist die erweiterte Ansicht aktiviert. Ansonsten klicken Sie bitte einmal auf Ansicht:Standard, um den Modus zu wechseln.
  • Unter dem Menüpunkt Telefonie > Eigene Rufnummern wechseln Sie in den Reiter Anschlusseinstellungen.

Standortangaben

  • Mit dieser Einstellung sorgen Sie dafür, dass die FRITZ!Box Ihre Rufnummern automatisch um eine Landes- und Ortsvorwahl ergänzt. Wählen Sie hier Deutschland aus und tragen Sie Ihre Ortsvorwahl ein.

Festnetz

  • Diese Option wird nur bei Geräten angezeigt, die noch klassische Telefonanschlüsse (analog oder ISDN) unterstützen.
  • Sollten Sie zusätzlich zu easybell noch über einen solchen Anschluss verfügen, dann sollten Sie hier einen Haken bei Festnetz aktiv setzen.

Ersatzverbindung

  • Wählen Sie die Option Ersatzverbindung aktivieren, wenn Sie mehrere Telefonieanbieter nutzen und wünschen, dass automatisch über einen anderen Anbieter telefoniert wird, wenn der primäre Anbieter gerade nicht verfügbar ist.

Ausgehende Rufnummer

  • Hier legen Sie fest, welche Rufnummer für ausgehende Telefonate genutzt werden soll, solange es bei den Einstellungen für Telefongeräte nicht anders hinterlegt ist.

Sicherheit

  • Hiermit verbieten Sie VoIP-fähigen Endgeräten, in Ihrem Heimnetzwerk Internettelefonie zu nutzen. Achtung: Wenn Sie diese Option aktivieren, können Sie z.B. zuhause nicht mehr unsere Smartphone App verwenden. Wir empfehlen Ihnen daher, hier keinen Haken zu setzen.

Wartemusik

  • Hier können Sie definieren, was Ihre Anrufer hören sollen, wenn Sie das Gespräch auf Halten setzen oder an andere Geräte vermitteln.

Sprachpakete

  • Faxübertragung auch mit T.38: Kein Haken
    Bitte deaktivieren Sie diese Option. Wir unterstützen zwar weiterhin T.38, andere Anbieter wie die Deutsche Telekom aber nicht mehr. Die Faxübertragung erfolgt nun zuverlässig über den ISDN Codec g.711.
  • Die folgenden beiden Optionen können Sie bei VDSL- oder ADSL-Anschlüssen aktivieren, wenn Sie Probleme mit der Gesprächsqualität haben. In der Regel sollten Sie die Optionen jedoch deaktiviert lassen. Hier finden Sie eine Anleitung zur weiteren Konfiguration.

    • VLAN für Internettelefonie verwenden: Kein Haken (Diese Option nur aktivieren, wenn Sie einen VDSL-Anschluss von uns und Probleme bei der Gesprächsqualität haben. Die korrekte VLAN ID ist dann 8).
    • Weitere Verbindung für die Internettelefonie über DSL nutzen (PVC): Kein Haken
      (Diese Option nur aktivieren, wenn Sie einen ADSL2+-Anschluss von uns und Probleme bei der Gesprächsqualität haben).

  • Portweiterleitung des Internet-Routers für Telefonie aktiv halten:
    Diese Funktion ist nur verfügbar, wenn Sie Ihre FRITZ!Box als IP-Client hinter einem anderen Router oder Modem betreiben. Die Einstellung ist nicht bei jeder Konfiguration nötig, aber wenn Sie diese Funktionen aktiviert haben, können Sie sicher gehen, dass die Portweiterleitung funktioniert. Als Zeitraum können Sie dann 30 Sekunden wählen.

Bitte vergessen Sie nicht Änderungen abschließend mit Übernehmen zu bestätigen.