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Worauf Sie beim Anbietervergleich achten sollten

Mittlerweile gibt es in Deutschland eine große Zahl an VoIP-Anbietern, und Kunden profitieren vom herrschenden Wettbewerb –  die Kosten werden geringer und die angebotenen Funktionen zahlreicher. Auch in der Business-Telefonie ist dieser Trend zu beobachten, immer mehr Provider haben SIP Trunks im Angebot. Obendrein wird das Angebot im Geschäftskundenbereich zunehmend durch Unified Communications Funktionen wie Chats, Dateifreigaben und Videokonferenzen erweitert.

Die komplexen Produkte erschweren jedoch einen objektiven Vergleich und die Preisstruktur vieler Anbieter verstärkt die Verwirrung leider noch (Unser Tipp: Einfach persönlich vom jeweiligen Anbieter beraten lassen). Insbesondere wenn damit geworben wird, dass sich ein Produkt modular an die jeweiligen Bedürfnisse des Unternehmens oder gar jedes einzelnen Mitarbeiters anpassen lässt, bedeutet das leider für Interessenten oft eine schwer vergleichbare Informationsflut.

Hier einige Tipps, worauf Sie achten sollten:

 

  • Kostenpflichtige Zusatzleistungen

    Einige Anbieter verlangen für bestimmte Funktionen monatliche Gebühren, die bei einem Mitbewerber evtl. kostenlos geboten werden. Beliebt ist hier die Funktion CLIP no screening, durch die das Endgerät entscheiden kann,  welche Nummer bei ausgehenden Telefonaten signalisiert wird. Auch die Verwendung von Besetztlampenfeldern (BLF), einem Standardfeature von Telefonanlagen, ist bei einigen Anbietern mit Zusatzkosten verbunden.

  • Konferenzräume

    Wenn Sie Konferenzräume nutzen wollen, sollten Sie vorher möglichst genau überlegen, wie diese aussehen sollen.

    • Müssen es Videokonferenzen sein oder reichen möglicherweise Audiokonferenzen? Oder haben sich im Unternehmen bereits andere kostenlose Lösungen für Videokonferenzen etabliert?

    • Bei einigen Anbietern ist die Teilnahme an den Konferenzen kostenlos, bei anderen wird ein Guthaben aufgebraucht.

    • Wie viele Konferenzteilnehmer sind erlaubt? Teilweise sind nur kleine Konferenzräume kostenlos und größere Instanzen müssen extra gebucht werden.

  • Microsoft Teams

    Gerade vor dem Hintergrund der aktuell stark gestiegenen Nachfrage nach Homeoffice-Lösungen, erfreut sich die Office 365 Erweiterung Teams einer großen Beliebtheit. Die Anbindung ist technisch allerdings komplex und die Umsetzung und das Abrechnungsmodell variieren von Anbieter zu Anbieter. Wenn Sie Interesse an diesem Ansatz haben, lassen Sie sich genau erklären, wie die Anbindung an die Infrastruktur von Microsoft erfolgt, welche Kosten auf Sie zukommen und ob Sie die für notwendigen Lizenzen für das Office-Telefonsystem selbst beisteuern müssen.

  • Kosten für Rufnummern

    Insbesondere bei der Bereitstellung von Rufnummern und Rufnummernblöcken lässt sich viel Geld einsparen. Hier lohnt es sich darauf zu achten, ob Rufnummern monatlich oder einmalig berechnet werden. Bei easybell bspw. kostet ein 100er Rufnummernblock einmalig 16,80 € (zzgl. USt.), andere Anbieter veranschlagen hier hohe monatliche Kosten oder eine fast zehnmal so hohe einmalige Bereitstellungsgebühr. Mit easybell können Sie also jetzt schon den Rufnummernblock erwerben, in den Ihr Unternehmen hereinwachsen kann – zahlen müssen Sie nur ein Mal.

  • Minutenpreise

    Die Minutenpreise der meisten Anbieter haben sich inzwischen auf einem ähnlichen Niveau eingependelt. Dennoch lohnt es sich, besonders auf den ersten Blick unschlagbar günstige Angebot in dieser Hinsicht zu überprüfen. Häufig werden beispielsweise Verträge ohne monatliche Gebühren angeboten, die Minutenpreise sind dafür aber entsprechend teurer. Dies ist weder besser noch schlechter, der Anbieter legt die ihm entstehenden Kosten lediglich anders auf den Kunden um. Je nach Telefonverhalten kann dieser davon profitieren oder nicht. Ähnliches gilt für die sekundengenaue Abrechnung, die sich besonders bei einem hohen Telefonaufkommen lohnen kann.

  • Serviceleistungen

    Schließen Sie keinen Vertrag ab ohne einen Blick in die detaillierten Preistabellen! Sollten diese auf der Webseite des Anbieters nicht ersichtlich sein, erfragen Sie diese beim Kundendienst. Oft wird man (negativ) überrascht sein, für welche Dienste oder Zusatzprodukte Kosten entstehen und in welcher Höhe. Teilweise werden einfache vertragliche Anpassungen berechnet oder Serviceleistungen sind verhältnismäßig hoch angesetzt. So schön und modern die Webseiten teilweise daherkommen, eine Preisliste sollte leicht auffindbar, vollständig und korrekt sein.

VoIP-Anbieter

Das Angebot an VoIP-Telefonie ist groß, aber viele Provider in Deutschland bieten Voice-over-IP-Telefonie ausschließlich oder überwiegend für Privatkunden an. Im Businessbereich fehlen diesen Anbietern meist die empfohlenen Qualitätsstandards, die für eine professionelle Kommunikationslösung notwendig sind. In unserer Liste finden Sie die wichtigsten Anbieter für Geschäftskunden übersichtlich zusammengestellt.

easybell

easybell ist ein Internet- und Telefonanbieter für Geschäfts- und Privatkunden mit Sitz im Herzen Berlins. Das 2006 gegründete Unternehmen ist Teil des börsennotierten Telekommunikationskonzerns ecotel und hat dadurch einen exzellenten Zugang zu kostengünstigen Vorleistungen. Seit 2014 nutzt easybell seine Erfahrungen auch im Bereich der Geschäftskommunikation und kann dort ein rasantes Wachstum vorweisen. Zu den Produkten zählen VDSL-Anschlüsse, durchwahlfähige IP-basierte Telefonanschlüsse (SIP Trunks) und eine eigene Cloud Telefonanlage.

Bei easybell profitieren Sie nicht nur von einem exzellenten Preis-/Leistungsverhältnis, sondern auch von Verträgen ohne Mindestlaufzeit. Die intuitive Bedienung und eine transparente Produktstruktur ohne verdeckte Kosten sind fundamentale Bestandteile der Firmenphilosophie.

Allen Kunden steht ein umfangreiches Online-Kundenportal zur Verfügung. Dort können Funktionen wie Rufnummernanzeige, Anrufbeantworter, zeitgesteuerte Rufweiterleitungen und vieles mehr selbst verwaltet werden. Für die Nutzung müssen keine kostenpflichtigen Zusatzoptionen gebucht werden. Bei sämtlichen Geschäftskundentarifen besteht beispielweise die Möglichkeit, kostenfrei einen virtuellen Konferenzraum für Telefonkonferenzen mit bis zu zehn Teilnehmern einzurichten. Auch eine eigene App, die das Smartphone zum VoIP-Gerät macht, steht kostenlos für Android und iOS zur Verfügung.

Auch bei der Cloud Telefonanlage, die mit zehn Nebenstellen 9,95€, mit 25 Nebenstellen 19,95€ monatlich kostet, sind Funktionen wie die Besetzlampenfelder (BLF) oder OfficeDesks für Mitarbeiter ohne Zusatzkosten nutzbar. Die Telefonanlage ist unabhängig von der Größe die ersten 30 Tage kostenlos. Im Zusammenhang mit dem Telefontarif Business basic, der ein Jahr kostenlos ist, können Interessenten sich einen eigenen Eindruck machen.

Zur Preisliste für Geschäftskunden

Zur Preisliste für Privatkunden

Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom AG hat ihren Sitz in Bonn und ist das Urgestein der Telekommunikation in Deutschland. Einst aus der Deutschen Bundespost hervorgegangen hat es sich trotz Liberalisierung des nationalen Telekommunikationsmarktes zu Europas größtem Unternehmen der Branche entwickeln können. So verwundert es auch nicht, dass für jeden Einsatzzweck – egal ob privat oder geschäftlich — eine Lösung der Deutschen Telekom existiert.

Für Geschäftskunden bietet die Deutsche Telekom gleich mehrere Telefonanlagen in der Cloud. Darunter auch die Swyx-basierte Octopus Netphone Cloud, die ausschließlich auf Telefonie über Apps und Desktop Clients setzt, dafür aber extrem schlank daherkommt.

Die Cloud PBX hingegen bietet klassische Telefonanlagenfeatures und die Anbindung beliebiger VoIP-fähiger Endgeräte. Als großer Mobilfunkanbieter bietet die Deutsche Telekom mit der Option MagentaEINS die Einbindung eines Handys in den Festnetz-Vertrag an.

Bei der Deutschen Telekom empfiehlt sich eine persönliche Produktberatung, da die Übersicht über die vielen verschiedenen Tarife und Produkte schnell verloren gehen kann.

Die Cloud Telefonanlage kann 30 Tage lang kostenlos getestet werden.

Wir haben unsere Tarife mit den DeutschlandLAN IP Tarifen der Telekom detailliert verglichen.

Zum Anbieter Deutsche Telekom

dus.net

Die dus.net GmbH ist ein junges Telekommunikationsunternehmen mit Sitz in Düsseldorf, dessen Kerngeschäft Voice over IP ist. Besonders hohe Ansprüche stellt man nach eigenen Angaben an die Sicherheit und Qualität der angebotenen Dienste. Die Produkte wenden sich sowohl an Privat- als auch Geschäftskunden.

Kunden können bei dus.net aus einer Vielzahl an Tarifen mit unterschiedlichen Abrechnungssystemen wählen und eine maßgeschneiderte Lösung für sich finden, wenn Sie bei der Auswahl etwas Geduld mitbringen. Es gibt Postpaid- und Prepaid-Tarife, wobei letztere für den Kunden eine erhöhte Kostensicherheit mit sich bringen kann. Manche Tarife können jederzeit gekündigt werden, andere haben eine geringe Laufzeit. Bei dus.net lohnt sich also ein gründlicher Blick in den Tarifvergleich für Privatkunden oder für Geschäftskunden.

Wichtig: In den Tarifen ohne monatliche Grundgebühr ist keine kostenlose Rufnummer enthalten. Diese müssen im Kundenportal für einmalig 9,90 € beauftragt werden und werden mit 4,90 € jährlich berechnet. Sowohl eingehende als auch ausgehende Portierungen werden bis auf wenige Ausnahmen einmalig mit 5 € berechnet.

Im Tarif DUStel business erhalten Kunden auch eine Telefonanlage in der Cloud, die alle gängigen Funktionen verfügt. Lediglich Konferenzräume müssen extra gebucht werden und kosten monatlich 39,90 € für fünf Teilnehmende. Videounterstützung kann für 3 € / Monat pro Person gebucht werden.

Einen kostenfreien Testtarif gibt es nicht.

Zum anbieter dus.net

equada

Anfang 2014 fusionierten die PBX-network GmbH und die Averbo GmbH zu equada. Als Zielgruppe hat man vorwiegend mittelständische Unternehmen in Deutschland im Visier, denen man neben verschiedenen Cloud-Dienstleistungen auch die VoIP-Telefonie und eine Hosted PBX anbietet.

SIP-Trunks können ab 2 Sprachkanälen gebucht werden und reichen bis maximal 256 Sprachkanälen. Zu beachten ist hier, dass sich die Einrichtungsgebühr nach der Vertragslaufzeit richtet. Wer einen Vertrag mit einer 36-monatigen Laufzeit abschließt, kann die Einrichtungsgebühr sparen. Bei allen Tarifen sind grundlegende Funktionen wie CLIP no screening inklusive, Flatrates können zusätzlich gebucht werden. Für Rufnummern und Rufnummernblöcke wird sowohl monatlich ein „Routingentgelt“ als auch eine einmalige Einrichtungsgebühr fällig.

Die Cloud Telefonanlage verfügt über die gängige Funktionalität wie Makeln, Clip no screening, T.38 Fax, Anrufgruppen oder Weiterleitungsregeln. Zusätzlich kann eine Schnittstelle zur Anbindung von CRMs, IVR-Sprachmenüs oder Konferenzräume zugebucht werden.

Sowohl die SIP-Trunks als auch die Cloud Telefonanlage können für 30 Tage kostenlos getestet werden.

Zum Anbieter equada

Fonial

2014 als Anbieter einer virtuellen Telefonanlage gestartet, gehört das Unternehmen mittlerweile zur EnBW-Gruppe. Das  Angebot für kleine und mittelständische Unternehmen umfasst aber auch DSL-Anschlüsse und SIP-Trunking.

Die Tarife für VoIP-Telefonie teilen sich ähnlich den easybell Tarifen in zwei Teile: Beim Trunk VARIO zahlen Kunden 0,80 €/Monat (zzgl. USt.) pro Sprachkanal, haben dafür keinen Mindestumsatz und können Minutenpakete buchen um Kosten zu sparen. Die anderen Trunk-Tarife haben 50, 100 oder 200 Sprachkanäle, kommen ohne monatliche Kosten aus, sind aber an Mindestumsätze gebunden. Minutenpakete können nicht gebucht werden. Die Portierung ist kostenlos und Rufnummern kosten einmalig 10 € (zzgl. USt.).

Auch die fonial Telefonanlage teilt sich überschaubar in zwei Versionen auf. Die kostenlose fonial FREE kann mit maximal 3 Rufnummern genutzt werden und hat nur einen eingeschränkten Funktionsumfang. Wer Funktionen wie Besetztlampenfelder, Online-Fax, CLIP no screening oder Konferenzräume nutzen möchte, der sollte die fonial PLUS wählen. Diese kostet dann 2,90 €/Monat (zzgl. USt.) pro aktiver Rufnummer und erlaubt das Buchen von Flatrates.

Sowohl die SIP-Trunks als auch die Telefonanlage können monatlich gekündigt und für 30 Tage kostenlos getestet werden.

Zum Anbieter Fonial

NFON

Das Unternehmen NFON wurde 2007 gegründet und hat seinen Standort in München. NFON ist in mehr als 15 europäischen Ländern tätig und hat über 350 Mitarbeiter. Zwar werden auch Internetverbindungen und SIP-Trunks angeboten, aber zentrales Produkt ist eine Cloud Telefonanlage, die auf den klangvollen Namen Cloudya hört.

Berechnet wird im Tarif Business Premium je Nebenstelle 8,80 €/Monat (zzgl. USt.) und für Kunden, die sich mehr Kostensicherheit wünschen, stehen Flatrates zur Auswahl. Dafür erhalten Kunden Basis-Features wie Besetzlampenfelder, Rufgruppen und sogar eine interaktive Anrufannahme (IVR). Wie bei vielen Anbietern verstecken sich aber auch hier einige Spezialanwendungen hinter zusätzlichen Kosten. Die ausgehend signalisierte Rufnummer zu beeinflussen (CLIP no screening) bedarf einer Einrichtung, die einmalig mit 69 € je Rufnummer berechnet wird. Auch für die Erhöhung der Anzahl an Nebenstellen wird eine Gebühr von 35 € je Nebenstelle erhoben.

Geschäftskunden, die Wert auf eine vernetzte Kommunikationsmöglichkeit legen, können das Feature NCTI buchen. Dies bietet in drei Abstufungen zahlreiche Werkzeuge zum kollaborativen Arbeiten und zur Vernetzung mit einem CRM-System. Die Nutzung von NCTI premium und NCTI Pro bedarf der Installation eines NCTI premium Servers beim Kunden für einmalig 299 €. Darüber hinaus bietet NFON zahlreiche Profi-Features wie Überwachungstools oder auch eine Anbindung an die Microsoft Cloud.

Zum Anbieter NFON

peoplefone

peoplefone bietet seit 2005 VoIP Telefonanschlüsse an. Gestartet in der Schweiz, hat die peoplefone AG mittlerweile Tochtergesellschaften in Deutschland, Österreich, Frankreich, Polen, Slowakei und Litauen. Miteinander vernetzte Rechenzentren betreibt das Unternehmen in Deutschland und der Schweiz und ein Netzwerk von regionalen Systemhäusern kann Vor-Ort-Service leisten. Neben Privatkunden werden auch nach eigenen Angaben über 6.000 Geschäftskunden von peoplefone betreut.

Privatkunden können ohne monatliche Kosten und Dank Prepaid-Zahlung mit hoher Kostenkontrolle VoIP-Telefonie nutzen. Es entstehen lediglich die Verbindungskosten von 1,2 ct/Min (inkl. USt.) und 11,9 ct./Min (inkl. USt.).

Für Geschäftskunden hält peoplefone mehrere Ansätze bereit. Neben einer eigenen Telefonanlage und SIP-Trunking, bietet man auch eine Lösung für Microsoft Teams und ein Paket mit einer 3CX. Die Telefonanlage aus dem eigenen Haus nennt sich peoplefone HOSTED und bietet alle gängigen Funktionen. Lediglich Konferenzräume (mit Videounterstützung), Fax-Online und eine Interaktive Anrufzentrale (IVR) müssen extra gebucht werden. Die Anlage kostet 20 €/Monat (zzgl USt.) für 5 Nutzer, jeder weitere Nutzer wird mit 4 € berechnet. Rufnummern sind dabei noch nicht enthalten. Ein 100er Rufnummernblock kostet beispielsweise einmal 149 € ohne monatliche Gebühren.

Fast alle Produkte der peoplefone lassen sich kostenlos testen.

Zum Anbieter peoplefone

placetel

Das Unternehmen placetel wurde 2008 gegründet und 2018 dem amerikanischen Konzern Cisco angegliedert. Zwar bietet placetel auch SIP-Trunks für VoIP-Telefonie an, aber das zentrale Produkt im Portfolio ist die selbst entwickelte Cloud Telefonanlage. Diese wurde konstant weiterentwickelt und verfügt inzwischen über eine Mobilfunkerweiterung und in der Unified Communications Version sogar über Funktionen wie Videokonferenzen und Screensharing. 

Insgesamt stehen Nutzern über 150 Telefonanlagenfunktionen zur Verfügung, wobei einige grundlegende Optionen wie CLIP no screening kostenpflichtig hinzugebucht werden müssen. Die Preise richten sich dabei nach dem Funktionsumfang der Telefonanlage, sowie den Flatrates für bestimmte Netze und werden pro Nebenstelle berechnet. Die Telefonanlage gibt es in unterschiedlichen Paketen zu kaufen; Von einer kostenlosen Version mit eingeschränktem Funktionsumfang für bis zu drei Mitarbeiter bis hin zur Lösung für Call Center. In den Tarifen Profi Complete und Profi Plus ist sogar ein Cisco IP-Telefon zur Miete inbegriffen. Die sonst monatlichen Laufzeiten erhöhen sich dann allerdings auf 24 Monate.

In der Preistabelle von Placetel können Sie sich schnell einen Überblick verschaffen.

Zum Anbieter placetel

plusnet

Die plusnet ist unter dem Namen QSC bereits kurz nach der Liberalisierung des deutschen Telekommunikationsmarktes in Erscheinung getreten. Seitdem konnte eine eigene umfangreiche Netzinfrastruktur aufgebaut werden, die auch über andere Internetprovider (ISP) vermarktet wird. Daneben setzt plusnet konsequent auf Produkte und Leistungen für Unternehmen – von maßgeschneiderten Lösungen für Großunternehmen bis zur Einzelplatzlösung für Freiberufler.

Reine VoIP-Telefonie ist mit den SIP-Trunks der IPfonie-Produktreihe möglich. Diese unterscheiden sich grundlegend in eine Basic-Version für Einzelplätze oder IPfonie Extended zur Anbindung an eine bestehende Infrastruktur inklusive Skype for Business von Microsoft.

Auch plusnet bietet eine Cloud Telefonanlage an. Kunden haben dabei zahlreiche Möglichkeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anzubinden. Neben einer Desktopapplikation steht die Anbindung an Microsofts Skype for Business zur Verfügung. Auch Unified Communications (UCC) Ansätze wie Datei- und Bildschirmfreigabe und Videokonferenzen sind möglich.

Eine Möglichkeit zum kostenlosen Testen besteht nicht. Wenn Sie sich für VoIP-Telefonie oder die Telefonanlage von plusnet interessieren, können Sie sich für weitere Informationen und Preisauskünfte direkt an plusnet wenden. Pauschale Endkundenpreise werden online nicht veröffentlicht.

Zum Anbieter plusnet

sipgate

Die 2004 gegründete Firma sipgate hat ihren Sitz in Düsseldorf. Als der Pionier für VoIP-Telefonie auf dem deutschen Markt hat man konsequent an der Umsetzung neuer Kommunikationskonzepte gearbeitet. Kunden  können sich daher beispielsweise über Mobilfunk per eSIM oder Voice-to-Text bei ihrem Anrufbeantworter freuen.

Die VoIP-Telefonie für jede und jeden bietet das Produkt sipgate basic. Hier können Kunden für 9,95 € / mtl. eine Rufnummer mit Flatrate ins deutsche Festnetz und den Mobilfunk buchen. Auch eine Erweiterung auf ausgewählte europäische Länder ist möglich. Der Vertrag kann monatlich angepasst oder gekündigt werden.

Unter dem Namen sipgate team können Unternehmen eine Telefonanlage in der Cloud buchen. Bei dieser virtuellen Anlage stehen den Nutzern über 150 Funktionen zur Verfügung, allerdings fällt unter anderem die Nutzung von Besetztlampenfeldern (BLF) hier in den Bereich der Pro-Features und muss zusätzlich gebucht werden. Weitere Pro Features sind die virtuelle Telefonzentrale (IVR) und die Anbindung an zahlreiche CRMs.

Interessenten sollten in Erwägung ziehen, dass bei sipgate einige Leistungen kostenpflichtig sind, die bei anderen Anbietern inkludiert sind. So verursacht etwa die Bereitstellung von Rufnummern und -blöcken monatliche Kosten und ein Konferenzraum über drei Teilnehmern muss ebenfalls extra gebucht werden.

Mit CLINQ bietet sipgate auch eine rein Software-basierte Lösung, bei der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über Apps telefonieren. Zwar handelt es sich um keine vollwertige Telefonanlage, aber durch die Anbindung an CRMs ist auch dieser Ansatz einen Blick wert und kann in eingeschränktem Umfang auch kostenlos getestet werden.

Zum Anbieter sipgate

toplink

Bereits seit 2005 hat toplink mit dem Vertrieb Cloud-basierter Telefonanlagen begonnen. Das in Darmstadt ansässige Unternehmen legt seinen Fokus auf den „vollständig digitalen Arbeitsplatz“ und bietet Geschäftskunden Lösungen aus einem Guss. Kunden werden von der Planung über die Umsetzung bis zum Wartungsservice begleitet. Das Portfolio umfasst neben Internetanschlüssen, SIP-Trunking, Cloud Telefonanlage und Unified Communications auch die Anbindung an Microsoft Teams.

Neben diesen maßgeschneiderten Lösungen werden unter der Marke toplinkXpress auch SIP-Trunks „von der Stange“ angeboten. Für Selbstständige und kleine Unternehmen gibt es Tarife mit bis zu vier Telefonleitungen, die sich im Produktumfang unterscheiden. Dazu zählt auch ein kostenloser Test-Tarif mit einem kleinen Paket Inklusivminuten, der 30 Tage lang kostenlos getestet werden kann. In den kostenlosen Tarifen Free Trial und Basic kosten die Minute ins dt. Festnetz 1,6 ct. und zum Mobilfunk 15,3 ct./Min. Ab dem Tarif Eco ist eine Festnetzflatrate inklusive und die Minute zum Mobilfunk kostet 9,8 ct.

Wem das nicht reicht, wird bei den VoIP Profi Tarifen fündig, die bei vier Leitungen für 12,98 € starten und bis zu 50 Leitungen für 49,98 € reichen. Die Minutenpreise liegen bei 0,99 Cent / Min. ins dt. Festnetz und 9,8 Cent / Min in den deutschen Mobilfunk. Flatrates für Mobilfunk und Festnetz können optional dazugebucht werden, wobei sich der Preis mit der Anzahl der Leitungen erhöht.

Alle Preise finden Sie in der Übersicht.

Zum Anbieter toplink

Vodafone

Als international agierender Telekommunikationsanbieter ist Vodafone sicherlich allen ein Begriff. Das Unternehmen mit der deutschen Niederlassung in Düsseldorf treibt aktiv den Ausbau des Next Generation Networks (NGN) mit Glasfaser und 5G voran. Sowohl Privat- als auch Geschäftskunden werden im großen Portfolio fündig.

Telefonie bei Vodafone gibt es nur im Zusammenhang mit einem Vodafone Internetanschluss. Geschäftskunden können sich die One Net Business Telefonanlage buchen, die es in drei verschiedenen Tarifen mit unterschiedlichen Features gibt. Für 2,95 €/Monat und Arbeitsplatz (zzgl. USt) bekommen Kunden bspw. bereits eine digitale Anrufzentrale und Voicemail. Ab 6,95 € können Nutzer sich über Anrufgruppen und zahlreiche andere Features freuen. Für 12,95 € sind dann bereits Unfied Communications Ansätze wie Bildschirmfreigabe und diverse Gruppen-Funktionen enthalten. Als einer der größten Anbieter von Mobiltelefonie bietet Vodafone selbstverständlich auch die Anbindung von Handys mit einem Vodafone-Mobilfunk-Vertrag an.

Interessenten sollten bedenken, dass die Telefonanlage eine Vertragslaufzeit von 24 Monaten hat und für jeden Arbeitsplatz eine einmalige Einrichtungsgebühr von 29,95€ (zzgl. USt.) erhoben wird. Datenanschlüsse, Endgeräte sowie Sprachtarife sind in den Preisen noch nicht inbegriffen.

Zum Anbieter Vodafone